Dienstag, 13. Februar 2018

Die FCB-Erlebniswelt ist einen Ausflug wert!

München - Der FC Bayern München hat mit seinem eigenen Museum im Stadtteil Fröttmaning Maßstäbe gesetzt. In der "Erlebniswelt" im Bauch der hauseigenen Allianz Arena hat der deutsche Rekordmeister viele Erinnerungen und Zeitzeugnisse aus nunmehr fast 118 Jahren Vereinsgeschichte zusammen getragen (Foto: TS).


Aktuell - und zwar noch bis einschließlich 31. März - ist die Sonderausstellung "MOMENTE. Einmal erlebt. Nie vergessen." zu sehen, in der - und da muss das rot-weiße Fußballherz sehr stark sein - auch an so manch bittere Niederlage erinnert wird. Insbesondere die Pleiten in den Champions-League-Endspielen von 1999 und 2012 dürften jedem FCB-Fan im Hinterkopf geblieben sein.

Doch auch der knappe 2:1-Erfolg im deutsch-deutschen Finale im Londoner Wembley gegen die Borussia aus Dortmund (2013) wird mit Worten, Fotos und bewegten Bildern detailgetreu dargestellt. Speziell Philipp Lahms Kommentar zu Arjen Robbens Kuller-Siegtor dürfte hierbei für (erneute) Gänsehaut bei so manchen Besucher sorgen, wenn der Ex-Kapitän "Ich hab nur gedacht: Bitte geh rein!" sagt.

Auch der Held von Wembley selbst kämpft abermals mit den Tränen, wenn er von diesem Abend erzählt. Neben allen Spielern, Trainern und Trikots, stehen auch alle Trophäen, Pokale und Meisterschalen in der Erlebniswelt, die an spielfreien Tagen stets zwischen 10 und 18 Uhr geöffnet ist. An Weihnachten, Silvester und Neujahr bleibt das Museum der Bayern aber geschlossen.

Wer in der Ausstellung noch einmal das berühmte "Mia san Mia!" aufgesogen hat, der landet am Ende der Erlebniswelt direkt im Fanshop der "Roten", der alles zu bieten hat, was dem Bayern-Fan gefällt oder daheim im eigenen Museum noch fehlt. Und: Mit etwas Glück kann es sogar sein, dass einem plötzlich aktuelle oder ehemalige Größen des Vereins über den Weg laufen...

Samstag, 2. Dezember 2017

Die Weisweiler-Elf hat die besseren Nerven!

Friedrichshafen - Die Weisweiler-Elf hat die 1. Auflage des ISDB-Legenden-Cups für sich entschieden. Im Penalty-Shootout schlug die Traditionsmannschaft des VfL Borussia Mönchengladbach in Friedrichshafen am Bodensee die Oberschwaben-Auswahl mit 7:6. Nach der regulären Spielzeit hatten sich beide Teams in der Häfler ZF-Arena 4:4-Unentschieden getrennt.


Hinterher ließen sich Karlheinz Pflipsen, Jörg Albertz und Co. von ihren mitgereisten Fans (Foto: TS) feiern  und präsentierten stolz ihre Siegertrophäe sowie den Wanderpokal, den es dann im kommenden Jahr zu verteidigen gilt. Den dritten Platz belegte der sportliche Erzfeind der Gladbacher Fohlen, der 1. FC Köln um Stephan Engels, ebenfalls per Entscheidung vom Punkt gegen die Ex-Stars von Dinamo Zagreb.

Für die Nordlichter von der Weser, den SV Werder Bremen um Torhüter Dieter Burdenski und Viktor Skripnik, reichte es am Schwäbischen Meer ganz bescheiden "nur" zum fünften Rang. Immerhin durfte sich Burdenski den Preis des Publikumslieblings abholen und zeigte zuvor auf dem Kunstgrün, dass er trotz fortgeschrittenen Alters noch lange nichts verlernt hat.

500 Fans hatten den Weg in die Sportstätte im Häfler Sportpark gefunden und beklatschten dabei gleich zwei Akteure der "Local Heroes" für ihre Auszeichnungen. Während Ralf Hermanutz als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet wurde, bekam Mitspieler Daniel Dobrovoljski den Titel "bester Torschütze" verliehen. Als bester Spieler des Wettbewerbs wurde Chiquinho im VfL-Trikot ausgezeichnet.