Samstag, 2. Dezember 2017

Die Weisweiler-Elf hat die besseren Nerven!

Friedrichshafen - Die Weisweiler-Elf hat die 1. Auflage des ISDB-Legenden-Cups für sich entschieden. Im Penalty-Shootout schlug die Traditionsmannschaft des VfL Borussia Mönchengladbach in Friedrichshafen am Bodensee die Oberschwaben-Auswahl mit 7:6. Nach der regulären Spielzeit hatten sich beide Teams in der Häfler ZF-Arena 4:4-Unentschieden getrennt.


Hinterher ließen sich Karlheinz Pflipsen, Jörg Albertz und Co. von ihren mitgereisten Fans (Foto: TS) feiern  und präsentierten stolz ihre Siegertrophäe sowie den Wanderpokal, den es dann im kommenden Jahr zu verteidigen gilt. Den dritten Platz belegte der sportliche Erzfeind der Gladbacher Fohlen, der 1. FC Köln um Stephan Engels, ebenfalls per Entscheidung vom Punkt gegen die Ex-Stars von Dinamo Zagreb.

Für die Nordlichter von der Weser, den SV Werder Bremen um Torhüter Dieter Burdenski und Viktor Skripnik, reichte es am Schwäbischen Meer ganz bescheiden "nur" zum fünften Rang. Immerhin durfte sich Burdenski den Preis des Publikumslieblings abholen und zeigte zuvor auf dem Kunstgrün, dass er trotz fortgeschrittenen Alters noch lange nichts verlernt hat.

500 Fans hatten den Weg in die Sportstätte im Häfler Sportpark gefunden und beklatschten dabei gleich zwei Akteure der "Local Heroes" für ihre Auszeichnungen. Während Ralf Hermanutz als bester Keeper des Turniers ausgezeichnet wurde, bekam Mitspieler Daniel Dobrovoljski den Titel "bester Torschütze" verliehen. Als bester Spieler des Wettbewerbs wurde Chiquinho im VfL-Trikot ausgezeichnet.

Mittwoch, 1. November 2017

TSV 1848 Bad Saulgau verpasst möglichen Heimsieg!

Bad Saulgau - Die Württembergliga-Handballer des TSV 1848 Bad Saulgau haben eine faustdicke Überraschung um Haaresbreite verpasst (Foto: TS). Gegen den favorisierten TSV Wolfschlugen reichte es für die Mannschaft des Trainergespanns Csaba Horvarth und Stephan Utzinger "nur" zu einer Punkteteilung. Beim 26:26-Unentschieden vor 800 Zuschauern im Kronried hatte der TSV die vorzeitige Entscheidung mehrfach auf der Wurfhand gehabt.
 
 
Denn es sollte anders kommen, weil sich die Hausherren beim Stand von 16:14 nach 35 Minuten eine kleine Schwächephase leisteten. In dieser ließ Bad Saulgau - sehr zum Ärger des lautstarken Publikums - mitunter auch freie Würfe liegen und kassierte in der 40. Minute folgerichtig den Ausgleich zum 16:16-Zwischenstand.
 
"Für mich ist das ein verlorener Punkt - ganz klar", sagte Co-Trainer Utzinger hinterher - und das ohne wirklich lange nachzudenken. Dabei hätte sein Team den Vergleich gegen den favorisierten Tabellendritten durchaus auch (noch) verlieren können. Schließlich geriet der TSV 1848 in der 52. Minute erstmals wieder mit zwei Treffern ins Hintertreffen - 21:23.
 
Doch die Hausherren bewiesen - wie auch schon bei der kleinen Aufholjagd im ersten Durchgang, als man aus einem 6:9-Rückstand binnen Minuten einen 11:10-Vorsprung machte - Moral. Während die 3:2:1-Deckung in der Schlussphase sehr gut funktionierte, stimmte auch die Chancenauswertung im Angriff: Insbesondere TSV-Neuzugang David Tovmasyan setzte hierbei einige Nadelstiche.
 
Sechs Sekunden vor der Schlusssirene schaffte Andreas Csuka - der zudem als sicherer Siebenmeterschütze zu gefallen wusste - den 26:26-Ausgleich, der gleichbedeutend mit dem Endstand gewesen war. So blieb der TSV 1848 im dritten Spiel in Serie ungeschlagen, obwohl es dieses Mal nicht für beide Zähler reichen sollte. In Anbetracht der Tatsache, dass Wolfschlugen klar favorisiert gewesen ist, sollte man im Saulgauer Lager mit dem Endergebnis zufrieden sein.

TSV: Engler, Bakos (Tor), Csuka (8/5), Gaspar (6), Tovmasyan (5), Kaumann (4), Osterc (2), Schäfer (1), Schwendele, Fritz, Kohler, Reck, Rosca, Balan.