Dienstag, 10. April 2018

VfB-Volleyballer verpassen Einzug ins Final-Four"

Friedrichshafen - Für die Volleyballer des VfB Friedrichshafen ist die laufende Spielzeit in der CEV-Champions-League beendet. Im Viertelfinal-Rückspiel vor 3270 Zuschauern in der Häfler ZF-Arena kassierte der Gastgeber gegen Zaksa Kedzierzyn-Kozle eine deutliche 0:3-Niederlage (Foto: TS).
 
 
Da auch das Hinspiel - zwar wesentlich knapper mit 3:2 - an den polnischen Meister gegangen war, darf dieser nun Mitte Mai im russischen Kazan um die europäische Krone kämpfen. Und das völlig verdient, weil Friedrichshafen von Beginn an nicht richtig ins Spiel gekommen war.
 
Das polnische Spitzenteam wusste sofort mit druckvollen Aufschlägen und präzisen Angriffen zu überzeugen, gegen die das Team von VfB-Cheftrainer Vital Heynen einfach kein wirksames Mittel fand. Mitunter schlug der Ball schon auf dem Boden ein, als die Hausherren gerade erst den Block gestellt hatten.
 
Im zweiten Satz stand die Feldabwehr der Häfler Volleyballer dann besser - zumindest etwas: Die Ballwechsel wurden länger, weil Zaksa zu weiteren Varianten gezwungen war. In der Schlussphase des zweiten Durchgangs war die Gegenwehr des Bundesliga-Seriensiegers vom Bodensee gebrochen.
 
Auch im dritten Satz dominierten Kapitän Benjamin Toniutti und Co. beinahe nach Belieben - schnell war ein komfortabler Vorsprung erspielt, den die Spitzenmannschaft aus dem Nachbarland - sehr zur Freude der mitgereisten Fans - nicht mehr abgab und mit 25:19, 25:18 und 25:13 siegte.
 
"Das ist die Rangordnung im europäischen Volleyball, das müssen wir akzeptieren“, bilanzierte Vital Heynen hinterher. „Der polnische Meister hat heute gezeigt, dass er eben stärker ist als das führende Team in Deutschland."

Dienstag, 3. April 2018

Wenn malerische Kunst auf den christlichen Glauben trifft

Oberstadion - Noch bis einschließlich 15. April erstrahlt eine kleine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in ganz besonderen Farben - und das täglich von 11 bis 17 Uhr mit Bewirtung. 35 Malerinnen und Maler haben zusammen mit vielen fleißigen Helfern den Osterbrunnen mitsamt Beiwerk geschmückt.


Insgesamt 30.000 Hühner-, Gänse- und Wachteleier geben dem Dorfplatz mit dem Brunnen und den eigens aufgestellten Skulpturen ein ganz besonderes Flair - und das seit nunmehr zehn Jahren (Fotos: TS). Auch eine Ausstellung mit bemalter und (aus)gefräster Kunst bei Hühner- und Straußeneiern gibt es im angrenzenden Bürgersaal für drei Euro Eintritt zu sehen.

Darüber hinaus haben unzählige Kindergartenkinder und Schüler der Dorfmitte der rund 1600-Seelen-Gemeinde im nördlichen Oberschwaben zwischen Ehingen an der Donau und Biberach an der Riss eine unglaubliche Farbenvielfalt beschert. 5000 ehrenamtliche Stunden Arbeit hat alleine das Schmucken des Osterbrunnens verschlungen, dessen Bekranzungen eine Gesamtlänge von 150 Metern aufweisen.

Wer eine Führung durch die traditionsreichen Kunstwerke am und rundum den Brunnen sowie durch die Ausstellung wünscht, kann sich telefonisch bei der Ortsverwaltung unter 07357/92140 melden.