Donnerstag, 5. Oktober 2017

Die Modellbahnfreunde lieben die klein(st)en Details!

Friedrichshafen - Die Modellbahnfreunde Friedrichshafen haben über das lange Wochenende zum "Tag der offenen Tür" eingeladen. Bei den öffentlichen Fahrtagen präsentierten die 24 Mitglieder neben ihrer jüngst erweiterten H0-Anlage auch ein Modell der stillgelegten Teuringer Talbahn.
 
 
Unter dem Motto "Von 1949 bis 1994 - die Bundes- und Reichsbahnzeit" durften alle Besucher unweit des Wasserturms in der Olgastraße in Erinnerungen schwelgen und die Faszination des Modelleisenbahnbaus hautnah erleben. Kaum stand ein Zug still, wurde er auch schon wieder auf die Schienen gesetzt oder die Weichen der mehrstöckigen Anlage neu (ein)gestellt (Foto: TS).
 
Ab 2013 erweiterten die Freunde der kleinen Eisenbahnen ihre Anlage und konstruierten dabei einen großen Berg in mühevoller Handarbeit aus Styropor und Gips - und das frei nach selbst gezeichneten Plänen. Mehrere Arbeitsstunden fraß dieses Projekt auf, das fertige Schmuckstück sorgte für viele strahlende Kinderaugen.
 
"Schau mal, jetzt kommen gleich wieder die Panzer", rief ein kleiner Junge seinem Gegenüber zu, der seinen Kopf ganz dicht an die Scheibe drückte und beide Hände neben die Augen gehalten hatte.  Gleichzeitig steuerten die Mitglieder ihren ganzen Stolz mitunter auch per Smartphone, immer wieder klickten die Weichen, bevor ein neuer Zug zum Vorschein kam.
 
Im noch viel kleineren Maßstab hatten die Modellbahnfreunde die "Teuringer Talbahn" nachgebaut - und zwar in detaillierter Streckenführung als Spur N. Von Friedrichshafen ging es in den Jahren von 1922 bis 1960 über Meistershofen und Berg bis zur Endstation nach Oberteuringen.
 
Damit bei diesem tüchtigen Verein eine Endstation noch lange nicht in Sicht ist und weitere Projekte realisiert werden können, sind die "Modellbahnfreunde Friedrichshafen e.V." dringend auf neue Mitglieder, weitere Helfer und Spenden angewiesen.
 
Weitere Infos zum Verein gibt's unter http://www.modellbahnfreunde-fn.de/

Mittwoch, 20. September 2017

"Heiß auf Eis" - und das mitten im Solarium!

Friedrichshafen - Viele verbinden einen Besuch im Solarium oder in der Sauna mit Wärme, Ruhe und Entspannung. Dass man seinem Körper und den Muskeln auch mit Kälte etwas Gutes tun kann, ist auch kein Geheimnis (mehr). Gerade Sportler zieht es nach Wettkämpfen gerne mal in eine Eistonne.
 
Prominentestes Beispiel in den vergangenen Jahren dürfte Ex-Nationalspieler und Abwehr-Chef des FC Arsenal London, Per Mertesacker, sein. Der baumlange Fußballer wollte sich nach dem kräftezehrenden Achtelfinale bei der WM in Brasilien gegen Algerien im Sommer 2014 ja erstmal "drei Tage in die Eistonne" legen.
 
 
Dass man eine Eistonne beziehungsweise ein Eisbad mit den Annehmlichkeiten einer Sauna oder eines Solariums durchaus verbinden kann, ist neu - auch in Friedrichshafen am Bodensee. Dort hat sich Daniel Manz, ehemaliger Weltklasse-Taekwondoka, jetzt eine sogenannte Cyro-Box ins hauseigene Sonnenstudio "Plaza del Sol" in der Häfler Charlottenstraße 12 gestellt (Fotos: privat).
 
Zur Eröffnung schauten viele prominente Athleten rein - selbst der zweifache Olympiasieger und fünfmalige Weltmeister im Taekwondo, Steven Lopez, kam - neben vielen anderen VIP-Gästen aus Nah und Fern - zur "offiziellen Einweihung" vorbei.
 
 
Unter dem Motto "Wir sind heiß auf Eis!" wurde zwischen den Organisatoren und Gästen nicht nur gefachsimpelt, sondern gleich ausgiebig getestet - und das mit positiver Resonanz. "Eine Mehrpersonen-Kältekammer ist bereits eine etablierte Einrichtung in Reha- oder medizinischen Zentren zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen oder von Schmerzpatienten", erklärt Daniel Manz.
 
Zusammen mit seiner Familie entwickelte der Häfler die Idee zur ersten "Cyro-Box" am Bodensee und steht diesbezüglich bereits mit weiteren Spitzensportlern im Austausch. Man darf also schon heute gespannt sein, welcher Star als Nächstes "heiß auf Eis" ist und in Friedrichshafen vorbeischaut.
 
Weitere Infos zur ersten Eis-Sauna am See gibt's im Internet oder auf Facebook