Sonntag, 18. September 2016

Reisebericht: Traumhafte Insel(n) im Mittelmeer

Heraklion - Zugegeben: Ich bin etwas skeptisch gewesen im Vorfeld meiner geplanten Reise nach Kreta mit Abstechern nach Chrissi Island und Santorini. Nach einer wundervollen Woche möchte ich keinen einzigen Tag dieses Trips mehr missen.
 
 
Gerade einmal zweieinhalb Stunden – bei Gegenwind vielleicht auch drei – beträgt die Flugzeit von München nach Heraklion – Hauptstadt von Kreta – der fünftgrößten Insel im Mittelmeer. Als absolute Mallorca-Fans wollten wir etwas Neues ausprobieren und wurden auf den griechischen Inseln fündig: sechs Tage, All Inklusive für einen guten Preis.

Das Wetter hatte es gut gemeint, jeden Tag Sonnenschein und Temperaturen zwischen 27 und 32 Grad – wohlgemerkt im Schatten. Die Blautöne des Meeres haben mich verzaubert, ebenso die kulturelle Vielfalt der Insel zwischen Fischfang und Olivenhainen. Untergebracht waren wir in Hersonissos – in der Landessprache „Limenas Chersonisos“ genannt. 
 

Dieser Ort liegt im Norden der Insel, gerade einmal 27 Kilometer von der Hauptstadt entfernt. Eigentlich war das „Hersonissos Village“ gebucht, ein Villendorf über der malerischen Bucht, in dem einem der Sonnenuntergang auf der Terrasse pünktlich zum Abendessen serviert wird.

„Tut uns leid, das Hotel ist ausgebucht“, hieß es am Flughafen – die Enttäuschung war groß. Und doch änderte sich das schlagartig, als man im „Hersonissos Palace“ eincheckte. Das Fünf-Sterne-Hotel (Griechische Landeskategorie) lag gerade einmal 400 Meter vom Strand und der Uferpromenade entfernt, die „Know-Bar“ mit Blick aufs Meer gehörte dazu (Fotos: TS).
 

Hier ließ es sich gut leben und genießen, die Cocktails schmeckten vorzüglich. Auch am Essen hatte ich nichts auszusetzen – auch wenn ich zugeben muss, dass ich hierbei nicht der anspruchsvollste Typ bin. Am besten geschmeckt hat mir das gegrillte Gemüse und der Fisch, auch Liebhaber von Pommes und Fleisch werden satt. Unser Zimmer war sehr geräumig.

Highlights des Urlaubs waren zweifelsohne die Trips auf die unbewohnte Badeinsel Chrissi und zum Promi-Hotspot Santorini (nein, ich habe George Clooney oder Jennifer Lopez nicht getroffen). Selbst in der Hauptstadt „Iraklio“ gibt es viele schöne Ecken – und das nicht nur direkt am Hafen. Fazit: Ich würde wieder dorthin kommen, auch dank Ani und ihren freundlichen Kollegen/-innen.

Samstag, 27. August 2016

Ein rundum gelungener Event bei herrlichem Wetter!

Ravensburg - Die Bundesliga-Frauen des FC Bayern München haben in ihrem letzten Test vor dem Ligastart (3. September, SC Freiburg, 16 Uhr) eine knappe Niederlage hinnehmen müssen. Bei der männlichen U-17 des FV Ravensburg unterlag der Deutsche Meister mit 1:2 (1:1). In der zweiten Halbzeit hatte FCB-Coach "Tom" Wörle vier von fünf Olympiasiegerinnen aufs Feld geschickt.
 
 
Somit sahen die rund 800 Fans im FV-Stadion im Wiesental (Foto: TS) bis auf die verletzte Simone Laudehr alle Heldinnen von Rio in Aktion - und das bei ähnlichen Temperaturen wie sie Leonie Maier und Co. noch vor einer Woche in Brasilien zu ertragen hatten. Dennoch entwickelte sich von Beginn an eine interessante Partie, in die der Außenseiter mit der schnellen Führung nach zwei Minuten glänzend startete. 
 
Vom frühen Rückstand ließen sich die FCB-Mädels nicht aus der Ruhe bringen, auch wenn sich so manch körperlich ungleiches Duell im Zweikampf entwickelte. Auch in punkto Antrittschnelligkeit waren die Hausherren den Stars von der Isar überlegen und setzten insbesondere über die Außenbahnen immer wieder ihre Nadelstiche. Und das auch, weil die Gastgeber von einigen Kickern aus der U-19 unterstützt wurden.
 
Natürlich durften bei über 30 Grad einzelne Trinkpausen nicht fehlen - auch die nach einem unglücklichen Zusammenprall verletzte Gina Lewandowski war inzwischen in den Innenraum zurückgekehrt. Kurz vor Spielende hatte Melanie Behringer noch den Ausgleich auf dem Fuß, verzog ihren Versuch aus der Distanz allerdings knapp. So blieb es beim 2:1-Erfolg für die Ravensburger Jungs.
 
Wenige Augenblicke nachdem die Bayern ihr Auslaufprogramm beendet und Trainer Wörle letzte Fragen im Pressegespräch beantwortet hatte, gab es kein Halten mehr. Die Autogramm- und "Selfie-Jäger" stürmten den Platz und schnappten sich Sara Däbritz und ihre Mitspielerinnen. Die setzten ihre Unterschrift auf alles, was ihnen entgegengestreckt wurde - auch auf Cover von Mobiltelefonen. Hier ein kurzes "Small-Talk", dort das nächste Foto - von Berührungsängsten keine Spur.
 
Selbst Mitorganisator Harald Schmitt konnte das bunte Treiben relativ gelassen verfolgen und suchte immer wieder das Gespräch mit Teammanagerin Tanja Wörle. Während die meisten Kickerinnen der "Roten" nach getaner Schreibarbeit längst in den Katakomben verschwunden waren, grinste Melanie Leupolz aus Ratzenried bei Wangen bei ihrem "Heimspiel" noch immer in jede (Handy)Kamera.