Mittwoch, 21. Oktober 2015

Torsten Münchow ist neuer Künstlerischer Leiter

Sigmaringen - Das Hoftheater in Sigmaringen hat püntklich zum Sigmaringer Kulturherbst prominente Verstärkung bekommen. Theaterleiter Martin Robben holte sich den in Berlin ansässigen Schauspieler Torsten Münchow (Foto: Theater) ins Boot, der prompt seine Kontakte spielen ließ und einige Stars in Hohenzollerische lockt.


So kommen etwa Ottfried Fischer oder Katerina Jacob - die als Fernseh-Ermittlerduo aus "Der Bulle von Tölz" einem Millionenpublikum aus Deutschland, Österreich und der Schweiz bestens bekannt sind - nach Sigmaringen und verlangen dafür, so Münchow, kein Honorar. "Ich freue mich wahnsinnig auf diese Aufgabe, auch wenn wir noch jede Menge Arbeit zu leisten haben", sagt Torsten Münchow.

Der dreifache Familienvater, dessen Kinder sich ebenfalls in der Schauspielszene bewegen, schaffte in Deutschland seinen Durchbruch Mitte der 1990er Jahre in der Rolle des LKW-Rüpels "Cash Ransbeck" in der Fernsehserie „Anna Maria - Eine Frau geht ihren Weg" mit Uschi Glas in der Hauptrolle. Inzwischen ist der 49-Jährige auch als Synchronsprecher, Hörbuchsprecher oder Regisseur tätig.

Das Programm des Sigmaringer Kulturherbstes beginnt am Dienstag, 27. Oktober, mit den Auftritten von "Kollektiv 22" ab 18 Uhr, gefolgt von "Sag mir, wo die Blumen sind" (19.30 Uhr), in der sich das (neue) Team des Hoftheaters seinem Publikum vorstellen möchte. Bis 9. Dezember 2015 sind insgsamt 23 Programmpunkte geplant, die sich an großen Bandbreite der Theatergenres bedienen.

Ottfried Fischer tritt am Freitag, 30. Oktober, ab 19 Uhr mit seinem musikalischen Kabarett "Jetzt noch langsamer auf, während seine langjährige Kollegen, Katerina Jacob, am 27. November (Freitag) ab 19 Uhr aus ihrem Buch "Oh (Weia) Kanada - Mein Traum vom Auswandern" liest. Torsten Münchow ist unter anderem am Freitag, 6. November, ab 19 Uhr als Otto von Bismarck in "Die Reichsgründung" zu sehen.

Alle Infos zu Terminen und Preisen gibt's im Internet unter www.hoftheater-sigmaringen.de

Sonntag, 4. Oktober 2015

Ein Ereignis, dessen Faszination ungebrochen ist!

Rappertsweiler - "Nichts ist geiler, als Simsoncup in Rappertsweiler!". Mit diesem Slogan bewirbt der Simsonclub Rappertsweiler seine alljährliche Motorsportveranstaltung in einem Tettnanger Teilort am 3. Oktober. Und der Zuschauerzuspruch gibt dem Event, das keinen Eintritt kostet, Recht.


Wieder steht nicht nur das ganze Dorf Kopf, auch jede Menge Fans des Events aus Nah und Fern sind Wiederholungstäter. Aussagen wie "Ich bin gespannt, was die Jungs dieses Mal gebastelt haben?" oder "Ob es der Ottel Lanz dieses Mal auf die Strecke bekommt?!" machen die Runde am Oval mitten im Ort.

Dass die Rennmaschinen beim Cup nicht mehr viel mit den nostalgischen Mopeds aus dem Osten zu tun haben, versteht sich von selbst - doch: Spätestens der Geruch des Sprits bestätigt dies nachhaltig. Die Teilnehmer und ihre Maschinen werden in verschiedene Klassen eingeteilt - auch Gespanne (Foto: TS) fahren mit.

Selbst ganz kleine und noch richtig junge Rennfahrer - meistens die Kinder der Klubmitglieder oder befreundeter "Schrauber" sind auf der Grasbahn kaum zu bremsen. Wer im knallbunten Outfit noch nicht motiviert genug aussieht oder einen zu unkonzentrierten Eindruck beim Weg in die Startaufstellung macht, wird von den Jungs auf dem Sprecherwagen heiß gemacht.

Während es die einen eher ruhig und gemütlich angehen lassen, fliegen die Gespanne oder die Fahrer im "Supercup" in mitunter beinharten Duellen um den Kurs. Wer in den Kurven einen Platz in der ersten Reihe ergattert (hat), der frisst auch mal Staub oder Dreck - natürlich unfreiwillig.

Zwischen den Läufen muss die Bahn natürlich gewalzt werden, so manch tiefe Spur ziert inzwischen den Kurs. Rennleiter Andreas Hillebrand behält bei all der Hektik rund um den Parcours und im Fahrerlager, das natürlich Jedermann begehen kann und darf, einen kühlen Kopf. Wie jedes Jahr, denn: "Nichts ist geiler, als Simsoncup in Rappertsweiler!".